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Umgebung



sarnersee sarnersee mit Boot Blick auf Sarnen

Blumenwiese Obwalden Schneeparadies
 

Einfallstor nach Obwalden

Mag der Brünigpass auch nie die Bedeutung eines Nord-Süd-Alpenübergangs wie Splügen oder Gotthard oder Simplon gewonnen haben, lässt sich doch nachweisen, dass schon im 14. Jahrhundert eine rege Verbindung zwischen dem Berner Oberland und dem Stand Ob dem Walde bestand. Doch lauerte zugleich die Gefahr, dass Feinde diese naturgeschaffene Pforte benützten. Wir wissen, dass im November 1315 ein östreichisches Ritterheer unter Führung des Grafen von Strassberg durch die Brünigsenke zog – zu gleicher Zeit, als Herzog Leopold von Österreich durchs Ägerital gegen Morgarten vorstiess. Als aber die Kunde kam, die Schwyzer und die Urner hätten diesen überheblichen Truppen eine fürchterliche Niederlage bereitet, zog sich der Strassberger fluchtartig zurück. In der Folge erbauten die Obwaldner im blockdurchsetzten Gelände des eigentlichen Brünig Schanzen und „Letzinen“ – damals ist wohl auch Burg Rudenz auf Giswiler Boden als Teil des Befestigungsgürtels am nördlichen Eingang des Brünigpasses entstanden.

Quelle: schweizerseiten.ch

 

Am Fusse des Brünigpasses
Giswil ist zum erstenmal in einer Urkunde aus dem Jahre 840 erwähnt. Über die Deutung des Namens Giswil, in der Urkunde "Kisewilare" geschrieben, liegen mehrere Varianten vor. Nach P. Hugo Müller bedeutet Wilare "zum Landgut gehörig", aber auch Gehöft, Einzelhof, Siedlung im allgemeinen. Der Personenname Giso, auch Kiso oder Kiselbert, nennt entweder den Gründer oder Besitzer des Gehöftes.

Mit dem Bau der Brünigbahn (Vollendung 1889) begann der wirtschaftliche Aufstieg. Dazu trug auch die Trockenlegung des Aariedes, das mit seinem Schilf in den bewachsenen Sümpfen ein gefährlicher Krankheitsherd war, wesentlich bei. Heute besitzt Giswil eine grosse Anzahl von leistungsfähigen Gewerbe- und kleineren Industriebetrieben. Der Fremdenverkehr bringt jedes Jahr viele Gäste aus der Schweiz und aus dem Ausland in die Gemeinde. Zudem besitzt Giswil mit der Landwirtschaftlichen Schule das bäuerliche Bildungszentrum des Kantons Obwalden.

Quelle: Giswil Web Urs Abächerli und Roland Sigrist